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Gluck-Zyklus in Leipzig: Alkestis, Iphigenie in Aulis, Iphigenie auf Tauris und Armida |
Bauprobe zu Alkestis www.oper-leipzig.de
(Pressetext der Oper Leipzig) Alkestis (Alceste) Christoph Willibald Gluck
Tragische Oper in drei Akten | Text von Raniero de Calzabigi und Le Blanc du Roullet In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln Ohne die "so berühmt gewordene Revolution Glucks" (Wagner), die Gluck 1767 mit seiner bahnbrechenden "Alkestis" ausgelöst hat, wäre unser modernes Verständnis von Oper nicht denkbar. Wer noch Ohren hat, möge kommen und staunen: Glucks musikalische Sprache kann zartfühlend und witzig sein, aber immer ist sie dramatisch.
Wenn Alkestis freiwillig in die Unterwelt geht, um für ihren Mann zu sterben, muss sie erkennen, dass sie als Sterbliche den Totengöttern nicht gewachsen ist.
Gluck schildert ergreifend die tragische Begegnung der Königin von Thessalien mit den Gestalten der Unterwelt (u.a. mit der durch Maria Callas' Interpretation berühmt gewordenen Arie "Divinités du Styx"), aber noch tragischer wird ihre Begegnung mit den Menschen, wenn sie, vom Tod gezeichnet, zurückkehrt, um Abschied zu nehmen.
Die Oper ist der erste Teil einer Tetralogie von vier Werken Christoph Willibald Glucks, die eine Frau als Titelheldin haben und von Frauenopfern handeln. Chefregisseur Peter Konwitschny zeigt in Tragik und Komik immer die Urkonflikte des Patriarchats. Gleichzeitig dient dieser Zyklus einer lange fälligen Renaissance der Werke des großartigen Komponisten, die im Konzertsaal bereits eingesetzt hat und jetzt auch auf der Bühne ihre Fortsetzung findet. Denn die Faszination der Werke Glucks, die noch von Wagner und Strauss überaus geschätzt wurden, kann das Publikum nun mit dem Zyklus wieder nachvollziehen. Gluck selbst formulierte, "dass Einfachheit, Wahrheit, Natürlichkeit (semplicità, verità et la naturalezza) in den großen Ursprüngen des Schönen und in allen Äußerungen der Kunst sind ... Wenn dies glücken sollte, wird mir der Ruhm bleiben, den ersten Stein bewegt zu haben."
Musikalische Leitung Paolo Carignani | Inszenierung Peter Konwitschny | Bühne Jörg Koßdorff | Kostüme Michaela Mayer-Michnay | Choreinstudierung Sören Eckhoff | Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer | Dramaturgie Bettina Bartz | Admetos Yves Saelens | Alkestis Chiara Angella | Herkules Ryan McKinny | Oberpriester Apollos Jürgen Kurth | Ismene Viktorija Kaminskaite | Eumelo, Aspasio Mitglieder des Kinderchores | Chor und Kinderchor der Oper Leipzig | Leipziger Ballett | Gewandhausorchester
Dr. Christine Villinger Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
INSZENIERUNG Musikalische Leitung Paolo Carignani Inszenierung Peter Konwitschny Bühne Michaela Mayer-Michnay Choreinstudierung Sören Eckhoff Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer Dramaturgie Bettina Bartz BESETZUNG Admetos Yves Saelens Alkestis Chiara Angella Herkules Ryan McKinny Oberpriester Apollos Jürgen Kurth Ismene Viktorija Kaminskaite Evandros Norman Reinhardt Eumelo, Aspasio Mitglieder des Kinderchores Chor und Kinderchor der Oper Leipzig Leipziger Ballett Gewandhausorchester Vorstellungen: 17.04.10, 19:00 Uhr (Premiere) 29.04.10, 19:00 Uhr 06.05.10, 19:00 Uhr 14.05.10, 19:00 Uhr 28.05.10, 19:00 Uhr 18.06.10, 19:00 Uhr Oper Leipzig Augustusplatz 12 04109 Leipzig
Tel: +49 (0341) 1261-266 Fax: +49 (0341) 1261-379 http://www.oper-leipzig.de
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